Schnapsladen, Tabakshop, Kaffeeshop und Co. sind eigentlich Drogendealer


Diese Domain Kaufen

Drogendealer

Sind der Schnapsladen und der Tabakshop Drogendealer?

Um diese Frage zu beantworten, muss man der Begriffsherkunft auf den Grund gehen. Als Droge im engeren Sinne werden alle Stoffe bezeichnet, die psychotrop wirken. Von einer psychotropen Wirkung wird dann gesprochen, wenn die Psyche des Menschen beeinflusst wird. Das betrifft sowohl die Wahrnehmung von Reizen aller Art als auch den Bewusstseinszustand. Der Begriff Dealer kommt aus dem Englischen und wird dort allgemein als Bezeichnung für einen Händler verwendet.

Alkohol – die Droge aus dem Schnapsladen

Der Hauptwirkstoff der Droge Alkohol ist Ethanol. Er zählt zu den Lebergiften, hat aber auch direkte Auswirkungen auf die Psyche. In geringen Mengen wirkt Alkohol vom „Drogendealer“ Schnapsladen entspannend und enthemmend. Er weitet die Blutgefäße und erhöht die Pulsfrequenz, wodurch kurzzeitig eine anregende Wirkung zu beobachten ist.

Je weiter der Alkoholkonsum voranschreitet, desto intensiver werden die negativen Auswirkungen in Form von Orientierungsschwierigkeiten und Gleichgewichtsstörungen. Stark angetrunkene Menschen reagieren sehr langsam und haben Probleme, ihre Muskeln zu koordinieren, was sich beispielsweise in der typischen lallenden Sprache zeigt. Alkohol kann sowohl eine psychische als auch stoffliche Abhängigkeit erzeugen. Das Hauptproblem beim Einstieg in eine Alkoholsucht ist, dass diese Droge aus dem Schnapsladen gesellschaftlich gut akzeptiert wird.

Nikotin – der Wirkstoff vom „Drogendealer“ Tabakshop

Nikotin wird aus der Tabakpflanze gewonnen, in der es mit einer fünfprozentigen Konzentration vorhanden ist. Nikotin gehört zu den Alkaloiden und kann in hohen Konzentrationen als Nervengift wirken. Wer sich Nikotin vom „Drogendealer“ Tabakshop zuführt, sorgt für eine parallele Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Adrenalin. Dadurch wird kurzzeitig die Aufmerksamkeit gesteigert. Auch die Gedächtnisleistung profitiert vom Adrenalinschub. Allerdings hat die Droge Nikotin auch negative Auswirkungen. Sie steigert dauerhaft den Blutdruck und damit das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zusatzstoffe in Tabakwaren lagern sich in der Lunge an. Teile des Rauchs gelangen in den Magen und sorgen dort für eine höhere Produktion von Magensäure. Sodbrennen bis hin zu Magenschleimhautreizungen und Magengeschwüren können die Folge sein.

Ist der Kaffeeshop auch ein „Drogendealer“?

Betrachtet man die Definition der Droge etwas genauer, muss der Kaffeeshop ebenfalls als „Drogendealer“ eingestuft werden. Koffein bewirkt eine Anregung des zentralen Nervensystems, was mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit einhergeht. Die Pulsfrequenz und auch die Kraft der Kontraktion des Herzens werden erhöht. Die Darmperistaltik wird von Koffein angeregt und die Bronchien werden vorübergehend erweitert, was mit einer erhöhten Sauerstoffaufnahme vom Körper beantwortet wird. Dieser Fakt kommt einer Steigerung der Leistungsfähigkeit zugute, die allerdings nur kurzfristiger Natur ist.

Koffein kann genau wie Nikotin und Alkohol abhängig machen. Koffein gehört demnach zu den frei verkäuflichen Arten von Drogen, deren Konsum in einigen Ländern zu einem gesellschaftlich gepflegten Ritual geworden ist. Dabei braucht man nur an den traditionellen Morgen-, Mittags- und Nachmittagskaffee zu denken, der selbst bei der Arbeit in der Gruppe genossen und oft mit dem Konsum von Alkohol oder Nikotin kombiniert wird.

Linktipp: Kifferfilme und Drogenfilme